PROJEKT(-MANAGEMENT) und QUALITÄT(-SMANAGEMENT) – was verbirgt sich eigentlich hinter diesen beiden Disziplinen und wie hängen sie zusammen ...?

 

Auf den ersten Blick erscheint das klar und trivial: "Ein Projekt soll die unter den gegebenen Rahmenbedingungen Zeit und Kosten optimale Ergebnis-Qualität liefern". Aber wie genau kann das erreicht werden?

Genau an diesem Punkt setzt zunächst das Qualitätsmanagement an, dessen Hauptaufgabe es ist, die Prozesse, die hinter der Erreichung von Ergebnissen stehen, in der Weise zu optimieren, dass auch das Endergebnis optimal ist.
Wenn nun ein Projektmanager – getrieben von den zu jedem Zeitpunkt messbaren Faktoren Zeit und Kosten – versucht, in erster Linie hier den Erwartungen zu entsprechen, besteht die Gefahr, dass er auf wichtige Qualitätsmaßnahmen wie z.B. der gründlichen Überprüfung der Anforderungsspezifikation zugunsten zeitlicher und monetärer Einsparungen verzichtet.

 

>> EIN GRAVIERENDER FEHLER, DER IM WEITEREN PROJEKTVERLAUF

      IN DER REGEL UM EIN VIELFACHES ZURÜCKSCHLÄGT!!!

 

Und so gibt es eine ganze Reihe weiterer Prozessschritte, die sauber zu definieren und einzuhalten sind, um am Ende ein funktionierendes System zu erhalten und nicht die Wochen und Monate nach Projekteinführung damit verbringen zu müssen, die Projektversäumnisse mit viel Geld aufzuräumen …

Schaut man sich einschlägige Software-Entwicklungs-Modelle wie beispielsweise das V-MODELL an, dann lässt sich auch hier gut erkennen, dass die überwiegende Projektarbeit aus qualitätssichernden Maßnahmen besteht:

  • So werden zu Beginn zunächst die Anforderungen („Requirements“) definiert – eigentlich das Herzstück des Projekts, denn hierauf basieren alle folgenden Prozessschritte. Um das Projekt zum Erfolg zu bringen, müssen diese Anforderungen klar, eindeutig und korrekt formuliert sein – eine Disziplin, die ausgesprochen schwierig, aber entscheidend ist. Aus diesem Grund sind intensive Reviews an dieser Stelle unverzichtbar.
  • Es folgen Design und Programmierung des Systems mit Modul- und Integrationstests, die seitens IT durchzuführen sind
  • bevor dann die System- und Abnahmetestphasen beginnen, in denen der Fachbereich prüft, ob ihm nun tatsächlich das System zur Verfügung steht, mit dem er seine Arbeit künftig sauber erledigen kann.

 

Wurden nun die Anforderungen nicht sauber definiert und im Projektverlauf immer wieder geändert, müssen sowohl die Programmierung als auch u.U. das Design angepasst und die Testfälle umgeschrieben werden.

Wurde das Design nicht sorgfältig durchgeführt und geprüft, erschwert dies langfristig die Programmierarbeiten.

Hat die IT ihre Module nicht gründlich getestet, muss sich der Fachbereich in seinen Tests voraussichtlich mit Systemabbrüchen u.ä. herumärgern

und so weiter ... und so weiter ...

 

 

 

Das "MANAGEMENT DER ENTSTEHUNG VON QUALITÄT" ist in einem effektiven Projekt also unerlässlich, da alle Projektphasen dann am Reibungslosesten verlaufen werden, wenn die jeweils vorangegangenen Prozessschritte konsequent durchgeführt wurden. Auf diese Weise kann sehr viel Zeit und damit eine Menge Geld eingespart werden.
Wir haben unsere Beratungsschwerpunkte u.a. auf die qualitätssichernden Disziplinen des Requirements-, Qualitäts- und Testmanagement gelegt, da es einem guten Projektmanager gelingen muss, alle Aspekte im Auge zu behalten und für den idealen Einklang zwischen Zeit, Kosten und Qualität zu sorgen. Voraussetzung hierfür ist es, alle Stellgrößen des Qualitätsmanagements zu kennen und – entsprechend der aktuellen Situation – fein zu justieren.


Sehr gerne erläutern wir Ihnen unsere Ideen in einem persönlichen Gespräch. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen Ihre Projektsituation zu analysieren und  einen Weg für Ihren Projekterfolg zu finden!


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Gerne führen wir eine kostenlose und unverbindliche Analyse Ihrer speziellen Situation durch und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot.

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Das /-Modell

 

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